Fruchtfolge

In unserer Fruchtfolge gelten als Grundprinzipien der Wechsel von Acker- und Grünlandcharakter und der Wechseln von Sommerfrüchten und Winterfrüchten. Sie beginnt im ersten Jahr mit der Aussaat von Sommerroggen oder Sommerhafer mit einer Untersaat aus Kleegras und Weideluzerne. Es folgen dann zwei bis drei Jahre Kleegrasnutzung (Weide und Mahd). Dies trägt erheblich zur Bodenverbesserung, Humusbildung und Bodenfruchtbarkeit bei. Im vierten Jahr folgt als Frühjahrsaussaat ein Leguminosen-Getreidegemenge (Peluschke/buntblühende Futtererbse, Sommerwicke mit Sommerhafer und Sonnenblume als Stützfrucht) oder Sommerhafer oder Buchweizen. Es folgt als Herbstaussaat (Winterung) ein Wickroggen im 5. Jahr. Im 6. Jahr wird Hanf als Sommerung angebaut, gefolgt vom Winterroggen im 7. Jahr. Ergänzt wird die Fruchtfolge mit Sommer- und Winterzwischenfrüchten.

Die Tafeln neben dem Hofladen informieren zu unserer Fruchtfolge

1. Jahr: Sommerroggen mit Untersaat

2.+3. Jahr: Klee-Luzerne-Gras

4. Jahr Buchweizen (alternativ)

4. Jahr Sommerhafer (alternativ)

5. Jahr: Wickroggen

6. Jahr: Hanf

7. Jahr: Winterroggen

Eine konsequente Fruchtfolge fördert einerseits die Bodenentwicklung und die Bodenfruchtbarkeit. Andererseits trägt sie neben der richtigen Bodenbearbeitung dazu bei, den Acker sauber von Problemunkräutern und Schädlingen zu halten. Beides wird durch zu einseitigen Anbau gefördert. Eine standortangepasste weite Fruchtfolge bildet so die wesentliche Basis im Ökobetrieb. Mit ihr werden eine ganze Reihe von möglichen Problemen von vornherein gelöst bzw. reduziert.

Zwischenfrüchten dienen nur begrenzt dem direkten Ertrag. Sie sorgen für eine ganzjährige Bodendeckung, erhalten so Nährstoffe im Boden und verhindern Erosion.